Als UNESCO-Kulturerbe anerkannt

 

 

Als UNESCO-Kulturerbe anerkannt

„Es sind vor allem bildende Künstler/innen, die traditionelle künstlerische Drucktechniken pflegen. Viele von ihnen besitzen Druckmaschinen, mit denen sie nicht nur eigene druckgrafische Werke anfertigen, sondern auch Technik und Wissen vermitteln, oft zusammen mit Museen, Vereinen oder Schulen, heißt es in der Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission. Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler hat sich mit dem Museum für Druckkunst in Leipzig erfolgreich darum beworben, dass die „künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen“ ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden.“ Aufnahmejahr: 2018   (Übernommen von: ver.di DRUCK + Papier, 2.2018/April 2018, Seite 10)

siehe: https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/bundesweites-50

Daraus zitiert: „Traditionelle künstlerische Drucktechniken werden in Deutschland und Europa heute vor allem von bildenden Künstler/innen gepflegt. Von den 60.000 bei der Künstlersozialkasse gemeldeten Künstlern/innen in Deutschland waren auf Basis einer Umfrage des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Jahr 2014 rund 20.000 druckgrafisch tätig. Viele von ihnen besitzen Druckmaschinen, mit denen sie nicht nur eigene druckgrafische Werke anfertigen, sondern auch Technik und Wissen in Form von Workshops, Symposien, Kursen und Weiterbildungen vermitteln, oft in Kooperation mit Museen, Vereinen, Schulen, Kunst- und Fachhochschulen, Volkshochschulen und Druckwerkstätten. …“