Jahresrückblick XVI

 

 

Jahresrückblick XVI

Cyanotypien, Linolschnitte, Lithographien, Monotypien, Radierungen und Prägedrucke

von

Falko Behrendt, Gerrit M. Bekker, Ingrid Goltzsche-Schwarz, Eberhard Hartwig, Rahel Mucke, Sophie Natuschke und Max Stock

10. Dezember 2016 – 24. Januar 2017

Ausstellungseröffnung: am Sonnabend, 10.12.2016, 17-20 Uhr

Musik: Juri Tarasenok, Bayan

 

Damit werden in der 97. Ausstellung des Druckgraphik-Atelier zum sechzehnten Mal weitere druckgraphische Arbeiten von diesmal sieben Künstler_innen nebeneinandergestellt, welche im vergangenen Jahr hier ihre Arbeiten präsentierten. Sie sehen die unterschiedlichen Intentionen sowie in ihrer Arbeitsweise verschiedenen Positionen. Alle eint die „Liebe“ zur Druckgraphik. Gegenständlich-figurative Formulierungen stehen in spannungsreichem Kontrast zu stark abstrahierenden Auffassungen. Die thematische Spannbreite erstreckt sich unter anderem von landschaftlichen Motiven, Figuren, Tieren und Märchenhaftes bis zu minimalistischen zeichenhaften Elementarformen im spielerischen Zueinander. Lineares, schwungvoll oder kratzig-spröde, dagegen Flächiges, ist allen Maler-/GraphikerInnen gemeinsam. Es sind schwarz-weiße sowie auch mehrfarbige Arbeiten in sensiblen Abstufungen, die Formate reichen von zirka 9 x 8 cm bis ca. 80 x 60 cm und können eventuell auf Wunsch bei Erwerb auch gleich mit oder ohne Rahmen mitgenommen werden.

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Yearly Review XVI

Cyanotypes, linocuts, lithographs, monotypes, etchings and preprints

from

Falko Behrendt, Gerrit M. Bekker, Ingrid Goltzsche-Schwarz, Eberhard Hartwig, Rahel Mucke, Sophie Natuschke und Max Stock

10 December 2016 – 24 January 2017

Opening of the exhibition: Saturday, 10.12.2016, 17-20 o’clock

Music: Yuri Tarasenok, Bayan

In the 97th exhibition of the Druckgraphik-Atelier (printing-graphic studio), seven artists will present their other prints for the sixteenth time. They see the different intentions as well as in their working different positions. All unite the „love“ to print graphics. Objective-figurative formulations stand in tense contrast with highly abstracting conceptions. The thematic range stretches, among other things, from landscape motifs, figures, animals and fairy tales to minimalistic, signi fi cant elementary forms in the playful relationship. Linear, powerful or scratchy-brittle, but area, is common to all painter / graphic artists. They are black-and-white as well as multi-colored works in sensitive grades, the formats range from approximately 9 x 8 cm to approx. 80 x 60 cm and can be taken with or without frame if desired.

 

Falko Behrendt, Erntezeit, 2011, farbige Radierung, 32,8 x 24,5 cm   G. Bekker, Die Aufgabe der Himmelsrichtung, Monotypie     E. Hartwig, ZWISCHENSTUECK, 05/2016, Kreidelithographie, 24,5 x 18,5 cm auf 33 x 25,5 cm RICHARD DE BAS A Ambert d´Auvergne comme en 1326 Papier, sign 10/10   R. Mucke, Landschaft, 2015, Kaltnadel, Tusche, 15 x 15 cm   S. Natuschke, Winter Reise zu Henry Purcell, 2014, Kaltnadelradierung, 52,5 x 64 cm   M. Stock, Sarah, 2016, Radierung, 20 x 30 cm, sign. e.a.

  Juri Tarasenok, Bayan, 10.12.2016     Max Stock, Ruth und Franziska, beides Kaltnadelradierungen     Ingrid Goltzsche-Schwarz, zwei Mehrfarb-Linolschnitte   Eberhard Hartwig, Aquatinta und drei Lithographien     Falko Behrendt, zwei Farbradierungen   Sophie Natuschke, "Immigranten/Wildnisse", jeweils Kaltnadel mit Cyanotypie


 

 

Die Ewigkeit des Augenblicks

 

 

Die Ewigkeit des Augenblicks

Radierungen und Prägedrucke

von

Rahel Mucke und Max Stock

05. November  bis 06. Dezember 2016

Eröffnung: Sonnabend, 05. November 2016, 17-20 Uhr

Einführende Worte: Dr. Brigitte Döbert

Musik: Alexander Beierbach, Saxophon

 

Druckgraphik von Rahel Mucke, geboren 1963, Malerin/Aquarellistin und Graphikerin, sowie des 1948 geborenen Max Stock, bekannt als Grafiker/Plakatgestalter und Maler; präsentiert die 96. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers ab 05. November 2016.

Rahel Mucke, die von 1983-1985 Grafik-Design studierte und seit 2003 zahlreiche Ausstellungen hatte, zeigt poetisch-abstrahierte Graphiken, mit Linien voller Schönheit und Individualität. Sie erforscht ihre Umwelt, die Räume, die Emotionen, wie auch Gedichte, und aus diesen inneren Bildern erwachsen Stück für Stück ihre Arbeiten.

Max Stock, der seit seinem Studium der Gebrauchsgrafik 1968-71 in Berlin und seit 1974 freischaffend tätig, ist ein bedeutender Teil der Berliner Kunstszene, lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin-Prenzlauer Berg. Er hat seit 1974 Ausstellungen im In- und Ausland; seine Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Max Stock ist meist unterwegs, er zeichnet unentwegt, prägt sich die Welt zeichnerisch ein, bevor sie dann in den unzähligen Skizzenbüchern quasi in den Pausen des Sehens, festgehalten wird, um sie dann später auf kostbareren Papierblättern erneut entstehen zu lassen.

Das Arbeiten mit der Linie, einerseits schwungvoll und dagegen kratzig-spröde in Kaltnadel wie auch in Ätzradierungen, ist den beiden Maler-/GraphikerInnen gemeinsam. Und dieser Linientanz wird ergänzt durch den sparsamen Einsatz von Farbe in kleinen Flächen. Beider Arbeiten zeigen eine Reduktion im Formalen, Konzentration im Wesentlichen – Strich und Farbflächen schaffen Harmonie und Atmosphäre.

 

Die einführenden Worte von Dr. Brigitte Döbert zur Eröffnung am Sonnabend, 05. November 2016, können Sie hier nachlesen.

 

 

The eternity of the moment

Etchings and embossed prints

from

Rahel Mucke and Max Stock

05 November to 06 December 2016

Opening: Saturday, 5 November 2016, 17-20 o’clock

Introductory words: Dr. Brigitte Döbert

Music: Alexander Beierbach, saxophone

Print graphic by Rahel Mucke, born in 1963, painter / watercolor artist and graphic artist, as well as by Max Stock, born in 1948, known as a graphic artist / poster designer and painter; presents the 96th exhibition of the Druckgraphik-Atelier (printing graphics studio) from 5 November 2016.

Rahel Mucke, who studied graphic design from 1983 to 1985 and has had numerous exhibitions since 2003, shows poetic-abstracted graphics, with lines full of beauty and individuality. She explores her environment, the spaces, the emotions, as well as the poems, and from these inner pictures, piece by piece her works.

Max Stock, who has been active in Berlin since 1968, and has been working freelance since 1974, is an important part of Berlin’s art scene, has lived and worked in Berlin-Prenzlauer Berg since 1996. Since 1974 he has exhibitions at germany and foreign countries, his works are represented in numerous public and private collections. Max Stock is usually on the road, he draws constantly, the world impressively impresses himself, before it is then fixed in the countless sketchbooks almost in the breaks of the seeing, in order then to re-create them later on more precious paper sheets.

Working with the line, on the one hand vigorous and, on the other hand, scratchy and brittle in dry point as well as in etchings, is common to the two painter / graphic artists. And this linearity dance is complemented by the economical use of color in small areas. Both works show a reduction in the formal, concentrating essentially – dashes and color surfaces create harmony and atmosphere.

The introductory words of Dr. Brigitte Döbert, opening on Saturday, November 5, 2016, can be read here in german.

 

M. Stock, Zweige, 2016, Radierung, 20 x 30 cm, sign. e.a.   R. Mucke, Schlafender und wachender Turm, 2013, Reservage, Kaltnadel, 9,5 x 13 cm     Alexander Beierbach, Tenorsaxophon, 05.11.2016, Foto: B. Lau   Rahel Mucke mit Blumen, 05.11.2016, Foto: B. Lau    M. Stock, Kaltnadelradierungen, 2013 bis 2016


 

Erzähllandschaften

 

 

Erzähllandschaften

Radierungen und Lithographien

von Falko Behrendt

10. September – 11. Oktober 2016

Eröffnung: Sonnabend, 10.09.2016, 17-20 Uhr

Musik: Hinrich Beermann, Saxophon

 

Mit Radierungen und Lithographien von Falko Behrendt präsentiert die 95. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers im 65. Lebensjahr des im Mai 1951 in Torgelow/Vorpommern geborenen Künstlers eine kleine Druckgraphik-Werkauswahl. Der gelernte Betriebsschlosser beendete 1975 sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei u.a. Günter Horlbeck und Gerhard Kettner mit dem Diplom als Maler und Graphiker.

Falko Behrendt beteiligte sich seit 1973 an über 450 Gemeinschaftsausstellungen und zeigte etwa 350 Einzelausstellungen im In- und Ausland.  Arbeiten von ihm befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. Er lebt und arbeitet in Lübeck, erhielt mehrere Preise und Stipendien.

Bestimmend ist seine große Experimentierfreude im Bereich von Hoch-, Tief-, Färb- und Prägedruck, Siebdrucke und Übermalungen der Drucke sind nicht selten und ergänzen sein im Weiteren aus Zeichnungen, Collagen und Gouachen bestehendes Werk.  Seine Themen sind Landschaften, Figuren und Clowns u.a. im Theater, in der Literatur sowie Märchenblätter. Vorherrschend ist die Gegenüberstellung großer Formen und  – auch in dieser – kleinteiliger Bildelemente. In seinen in mehreren Stufen geätzten Aquatinta- und Strichradierungen breitet sich, wie in den lavierten Lithographien, die ganze Palette unterschiedlichster Schwarz- und Grautöne sowie Farbvaleurs aus.

 

 

Telling Landscapes

Etchings and lithographs

by Falko Behrendt

10. September – 11. October 2016

Opening on Saturday, 10. September 2016, 17-20 clock

Music: Hinrich Beermann, saxophone

With etchings and lithographs of Falko Behrendt the 95th exhibition of the Druckgraphik-Atelier (printmaking studio) presents in the 65th year of the in May 1951 born in Torgelow / Vorpommern artist a small Printmaking work selection. A trained fitter finished 1975 his studies at the Dresden Academy of Fine Arts at inter alia Günter Horlbeck and Gerhard Kettner with a diploma as a painter and graphic artist.

Falko Behrendt participated since 1973 in more than 450 group exhibitions and showed about 350 solo exhibitions in Germany and abroad. Works by him are in numerous public and private collections in Germany and abroad. He lives and works in Lübeck, received several awards and grants.

Determinative is its great joy in experimentation in the field of high, deep, color and embossed printing, screen prints and painting over the prints are not uncommon and complement its in more of drawings, collages and gouaches existing work. His themes are landscapes, figures and clowns inter alia in the theater, in literature and fairytale sheets. Dominating is the juxtaposition of large forms and – even in this – small-scale picture elements. In his etched in several steps aquatints and line etchings is spreading as like the tacked about lithographs, the entire range of different black and grays, and color values.

 

 

Falko Behrendt, Erntezeit, 2011, farbige Radierung, 32,8 x 24,5 cm   Falko Behrendt, Hängende Gärten, 2001, Farbradierung   Falko Behrendt, Über Wege, 2011, farbige Radierung, 37,2 x 28,8 cm   Hinrich Beermann, Saxophon

     

F. Behrendt, 10 Farbradierungen, 2000-2014   F. Behrendt, "von Einem der auszog ...", 2003/2006, und "der Schweinehirt", 2003/2015, beides Farbradierungen  


 

Nachbarn

 

 

Nachbarn

Radierungen, Lithographien und Monotypien

von

Gerrit M. Bekker und Eberhard Hartwig

11. Juni – 12. Juli 2016

Eröffnung: Sonnabend, 11.06.2016, 17 – 20 Uhr

Musik: FuxDeLuxe-Duo, Heinz Fuchs, Guitar & Vocals und Andy Sire, Doublebass & Vocals

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Druckgraphik des 1943 als Gerrit Michaelis Magatini in Hamburg geborenen Deutsch-Griechen Gerrit M. Bekker, bekannt als Literat, verfasst Prosa sowie Lyrik; aber ebenso ist er Bildhauer und Maler; sowie von Eberhard Hartwig, geboren 1957 in Berlin, Maler und Graphiker, präsentiert die 94. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers ab 11. Juni 2016.

Gerrit M. Bekker, der seit Jahrzehnten ein bedeutender Teil nicht nur der norddeutschen Kulturszene ist, lebt und arbeitet seit 1995 in Berlin-Prenzlauer Berg und seit 1996 in Lindewitt nahe der dänischen Grenze. Sein Malereistudium in Kiel schloß er 1971 als Meisterschüler von Gottfried Brockmann ab und hat seit 1962 Ausstellungen sowie Lesungen seiner veröffentlichten Bücher im In- und Ausland. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. den Hebbelpreis für Literatur und den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein.

Gerrit M. Bekker zeigt „innere Bilder“ – die von Träumen, Visionen und gelebten Gefühlen erzählen – von frühen Mezzotinten und Ätzradierungen, welche tonwertreich noch dem Gegenständlichen, z.T. direkt vor Ort Skizzierten näher anverwandelt sind, bis hin zu aktuellen Arbeiten, die sich mit kürzelhaftem Gestus, mit Verwischungen und Verfremdungen figürlicher Elemente jeder Eindeutigkeit entziehen. Auch dichterische Fragmente oder ganze Texte bringt er mit auf das Papier. Bei ihm ist alles eins: Malen und schreiben, zeichnen und gestalten.

Eberhard Hartwig, der das Druckgraphik-Atelier auch betreibt, stellt den Arbeiten seines Nachbarn ebenso teils gegenständliche, direkt pleinair entstandene, sowie abstrahierte Graphiken zur Seite. Auch er, der nach einigen Ausbildungen das Studium an der damaligen HdK 1997 abschloß, ist in der Kunstszene kein unbekannter; u.a. sind seit 1988 seine Werke auf nationalen wie internationalen Ausstellungen zu sehen.

Lesung am 29. Juni, 19.30 Uhr: G. M. Bekker, Lyrik und Prosa

 

 

Nachbarn / neighbors
Etchings, lithographs and monotypes

by

Gerrit M. Bekker and Eberhard Hartwig

11. June  to 12. July 2016

Opening: Saturday, 11/06/2016, 17 – 20:00
Music: FuxDeLuxe-duo Heinz Fuchs, Guitar & Vocals and Andy Sire, Double Bass & Vocals

 

Printmaking by the born in 1943 as Gerrit Michaelis Magatini in Hamburg German-Greek Gerrit M. Bekker, known as a writer, wrote prose and poetry; but as he is a sculptor and painter; and Eberhard Hartwig, born in 1957 in Berlin, painter and graphic artist, presented the 94th exhibition of Druckgraphik-Atelier/printmaking studio from 11 June 2016.

Gerrit M. Bekker, a significant part is not only the northern German cultural scene for decades, lives and works since 1995 in Berlin-Prenzlauer Berg and since 1996 in Lindewitt near the Danish border. His painting studies in Kiel he joined in 1971 as a pupil of Gottfried Brockmann and has since 1962 exhibitions and readings of his published books at Germany and foreign countries. He has received numerous grants and awards, among others the Hebbel Prize for Literature and the Arts Award of the Land Schleswig-Holstein.

Gerrit M. Bekker shows „internal images“ – the telling of dreams, visions and lived feelings – from early Mezzotints and etchings which many range of tones yet from figurative partly locally outlined are appropriates closer to recent works that escape with abbreviations gesture, with blurs and distortions of figurative elements of any uniqueness. Also poetic fragments or whole texts he brings to the paper. With him everything is one: painting and write, draw and shape.

Eberhard Hartwig, who also operates the printmaking studio, stands the work of his neighbor also partly representational, directly resulting pleinair and abstracted graphics aside. Even he, the study concluded after some training at the former HdK in 1997, in the art world not unknown; et al are since 1988 to see his works at national and international exhibitions.

 

Reading on 29 June, 19.30: G. M. Bekker, poetry and prose

 

Heinz Fuchs, Gitarre, und Andy Sire, Doublebass,   Foto: B. Lau   Gäste bei der Eröffnungsmusik, 11.06.2016,   Foto: B. Lau   E. Hartwig und Gerrit Bekker im Gespräch,   Foto: B. Lau

Heinz Fuchs, Gitarre, und Andy Sire, Doublebass, mit Blumen,   Foto: B. Lau   Besucher im Gespräch   Gerrit M. Bekker, Radierungen von 1979/1980

Monotypien und Lithographien von Eberhard Hartwig   Im Fenster: E. Hartwig, o.T., 1979, Aquatinta, Strichätzung und Kaltnadel

G. M. Bekker, an der Eider, 1981, Kaltnadelradierung, 8,6 x 8,3 cm, sign 1/1   G. Bekker, kurz vor der Nacht, 1980, Aquatinta mit Strichätzung, 10,8 x 11 cm, sign 1/1   E. Hartwig, HIMMELWEIT, 04/2016, Strichätzung, 11,2 x 12,3 cm, sign. I e.a.

Gerrit M. Bekker liest, 29.06.2016   Hörer bei der Lesung Gerrit M. Bekker am 29.06.2016   Bei der Lesung G. M. Bekker, 29.06.2016

 


 

Ausstellungen 2016

Übersicht

 

Jahresrückblick XVI

Cyanotypien, Linolschnitte, Lithographien, Monotypien, Radierungen und Prägedrucke

10. Dezember 2016 bis 24. Januar 2017

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Radierungen und Prägedrucke von

Rahel Mucke und Max Stock

05. November  bis 06. Dezember 2016

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Erzähllandschaften

Radierungen und Lithographien von Falko Behrendt

10. September bis 11. Oktober 2016

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Nachbarn

Radierungen, Lithographien und Monotypien von

Gerrit M. Bekker und Eberhard Hartwig

11. Juni bis 12. Juli 2016

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Ingrid Goltzsche-Schwarz (1936-1992)

zum 80. Geburtstag

Radierungen, Algraphien und Linolschnitte

09. April bis 24. Mai 2016

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kaltgepresst

Radierungen und Cyanotypien von

Sophie Natuschke

13. Februar bis 15. März 2016

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Ingrid Goltzsche-Schwarz

 

 

Ingrid Goltzsche-Schwarz (1936-1992)

zum 80. Geburtstag

Radierungen, Algraphien und Linolschnitte

09. April bis 24. Mai 2016

Eröffnung: Sonnabend, 09.04.2016, 17-20 Uhr

Laudatio: Prof. Dr. Ada Raev, Kunsthistorikerin, Berlin/Bamberg

Musik: Axel Gresch, Gitarre, spielt Klassik und Chansons

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Mit Radierungen, Algraphien und Linolschnitten von Ingrid Goltzsche-Schwarz präsentiert die 93. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers zum 80. Geburtstag (am 16.06.1936), der am 30. Juli 1992 in Berlin mit nur 56 Jahren verstorbenen, zu früh aus ihrem schaffensvollen Leben gerissenen Malerin und Graphikerin, eine kleine gedenkende Druckgraphik-Werkauswahl.

Ingrid Goltzsche-Schwarz war ausgebildete Chemigraphin und studierte Buchhändlerin, und – wie man so sagt – Autodidaktin ohne akademisch-künstlerische Ausbildung. Mit 15 Jahren, 1951 begann sie den Zeichenunterricht bei Eberhard. Tacke, seit 1960 dann bei Dieter Goltzsche, den sie ein Jahr später heiratete. Mit ihm und Charlotte E. Pauly hatte sie anregende sowie fordernde Lehrer zur Seite und ihr Gestaltungs­drang und ihr höchst kultiviertes Farbempfinden ließ ein anerkanntes reiches Gesamtwerk von ca. 5 000 Arbeiten voll malerischer, zeichnerischer und druckgraphischer Virtuosität entstehen. Ihre Arbeiten waren  seit 1974 auf nationalen wie internationalen Ausstellungen und sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten.

Ihre Sujets waren der Mensch, Tier, Landschaft – bevorzugt der Darß – und Stillleben, sowie Arbeiten zu literarischen Vorlagen und zur Musik. Manchmal sind die Motive von einem natürlich-unbefangenen Empfinden geprägt, erarbeitet wurden sie dennoch in einer eher herben Bildsprache. In den letzten zehn Jahren ihres Lebens kam Ingrid Goltzsche-Schwarz zu immer reduzierteren Formen.

„Die Grundformen der Bildgegenstände sind großzügig angelegt, während innerhalb der Konturen, von aneinandergrenzenden Farbflächen oder Strichelun­gen, weniger von Umrißlinien gebildet, Schraffuren verschiedenster Form ein häufig dynamisches, erregtes Eigenleben führen. Eben daraus ergibt sich wohl auch die Spannung ihrer Blätter, egal, welchen Formats sie sind und welcher Technik sie zu­gehören.“ (Ada Raev, 1992) So war die Technik der Algraphie für sie eine besonders ideale für das Leichte, Melodische, Impressive. Trotz teilweiser Melancholie ist dann da wieder ein verspielter, heiterer Sinn. Bei der Radierung „Stilleben – Fenster, 1978“ möchte man glauben sie hätte sich an Matisses Stillleben berauscht. Stille Akte vor Schloß oder am Meer sprechen von zeitloser Schönheit, das Pferd wird zum Symbol für Freiheit, aber auch für die Möglichkeit eines harmonischen Daseins von Mensch und Natur.

Ende der siebziger Jahre entdeckte Ingrid Goltzsche-Schwarz den Farblinolschnitt für sich, perfektionierte ihn und fand in der Technik des „verlorenen Schnittes“ eine ihr gemäße eigenwillige künstlerische Ausdrucksform.

Für ihre Graphiken erhielt die Künstlerin mehrere Preise.

1997 war die letzte Ausstellung „Hommage à Ingrid Goltzsche-Schwarz – Farblinolschnitte, Aquarelle und Radie­rungen“ im „Haus am Myliusgarten“, Berlin-Friedrichshagen, unter Federführung des Kulturamtes Berlin-Köpenick, welches dazu einen Katalog herausgab und in dessen Artothek der Nachlaß aufbewahrt wird, zu sehen. Der Artothek danken wir für die Kooperation und ihr sowie den privaten Leihgebern für die Zur-Verfügungstellung der Arbeiten.

 

 

Ingrid Goltzsche-Schwarz (1936-1992)

for the 80th birthday

Etchings, Algraphien and linocuts

09 April to 24 May 2016

Opening on Saturday, 09.04.2016, 17-20 PM

Laudatio: Prof. Dr. Ada Raev, art historian, Berlin / Bamberg

Music: Axel Gresch, Guitar, playing classical music and Chansons

With Engravings Algraphien and linocuts by Ingrid Goltzsche-Schwarz presents the 93rd exhibition of the Druckgraphik-Atelier (printmaking studio) to their 80th birthday (on 16.06.1936), she died on 30 July 1992 in Berlin only 56 years old, provide full too soon from their life cracked painter and graphic artist, a small commemorating Printmaking plant selection.

Ingrid Goltzsche-Schwarz was trained and studied chemigraph and bookseller, and – as they say – an autodidact with no academic artistic training. With 15 years in 1951, she started drawing lessons at Eberhard Tacke, since 1960, then at Dieter Goltzsche, which she married a year later. With him and Charlotte E. Pauly had stimulating and demanding teacher aside and her creative urge and their highly sophisticated sense of color was a recognized rich oeuvre about 5 000 work full picturesquely, draughtsmanship and print graphic virtuosity arise. Her work has been since 1974 in national and international exhibitions and is represented in numerous public collections.

Her subjects were the humans, animals, scenery – preferably the Darß – and still life, and work to literary works and music. Sometimes the designs are characterized by a naturally-unprejudiced perception, elaborated they were still in a rather harsh imagery. In the last decade of her life Ingrid Goltzsche-Schwarz came to ever more reduced forms.

„The basic forms of image objects are spacious, while formed within the contours of contiguous areas of color or dashes, less of outlines, hatchings of different shapes perform a commonly dynamic, energized life of its own. Eben this results in probably the stress of their leaves, no matter what size they are and what technology they belong to.“ (Ada Raev, 1992) So was the technique of Algraphie for them particularly ideal for the Light, Melodious, Impressive. Despite partial melancholy is then back a playful, cheerful sense. In the etching „Still Life – Windows, 1978“ would like to believe they would be intoxicated with Matisse’s Still Life. Silence acts in front of castle or the sea speak of timeless beauty, the horse is a symbol of freedom, but also for the possibility of a harmonious existence of man and nature.

Late seventies discovered Ingrid Goltzsche-Schwarz the Linocut in colors for itself, perfected it and found in the art of the „lost cut“ an idiosyncratic her contemporary artistic expression.

For its graphics, the artist was awarded several prizes.

1997 was the last exhibition „Hommage à Ingrid Goltzsche-Schwarz – color lino, watercolors and etchings“ in „house Mylius garden“, Berlin-Friedrichshagen, under the auspices of the Cultural Office Berlin-Koepenick which this published a catalog and store it in its Artothek of estate is to see. The Artothek and other lenders we thank for their cooperation and the making available of the work position.

 

Foto Ingrid Goltzsche-Schwarz und Blumen zur Eröffnung, 09.04.2016   E. Hartwig begrüßt,   Foto: B. Lau   Ada Raev spricht,   Foto: B. Lau

E. Hartwig spricht zu den Techniken,   Foto: B. Lau   Axel Gresch spielt Gitarre,   Foto: B. Lau   Prof, Dr, Ada Raev mit Blumen,   Foto: B. Lau

I. Goltzsche-Schwarz, Geigerin, 1989, 6-Farb-Linolschnitt, 9 x 20 cm   Ingrid Goltzsche-Schwarz, Unzeitgemäße Trauer, 1990, colorierte Strichätzung, 14,2 x 15,1 cm   Ingrid Goltzsche-Schwarz, zu Amalia die Bärin, Farblinolschnitte

 

Ingrid Goltzsche-Schwarz, Akt vor europäischem Schloß, 1980, Kaltnadelradierung/dry point, 9,9 x 19,5 cm, sign 1/5   Ingrid Goltzsche-Schwarz, o.T., 1978, Kaltnadelradierung/dry point, 14,2 x 18,8 cm, sign 1/5   Ingrid Goltzsche-Schwarz, Pferde vor dem Reitstall, 1980, Kaltnadelradierung/dry point, 9,9 x 19,5 cm, sign 1/6

Ingrid Goltzsche-Schwarz, Buschwerk, o.J., Algraphie, 22,5 x 32,5 cm   Ingrid Goltzsche-Schwarz, Waldige Klänge, 1975, Algraphie, 22,5 x 31 cm, sign 1-14 II

 


 

 

kaltgepresst

 

 

kaltgepresst

Radierungen und Cyanotypien von

Sophie Natuschke

13. Februar bis 15. März 2016

Ausstellungs-Eröffnung: 13. Februar 2016, 17-20 Uhr

Musik: Hinrich Beermann, Saxophon

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Sophie Natuschke präsentiert in der 92. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers Radierungen und Cyanotypien mit thematischen Inhalten, die der Landschaft, der Natur des Oderbruchs – wo sie seit 1979 lebt – verbunden und entnommen sind.

Sophie Natuschke, 1950 geboren in Bautzen, studierte von 1970 bis 1975 Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke, Arno Fischer und Klaus Wittkugel, sowie anschließend bis 1977 an der PWSSP Gdansk. Ihre Arbeiten waren auf nationalen wie internationalen Ausstellungen und sind in öffentlichen Sammlungen vertreten.

Der grafisch-lineare Cha­rakter der Arbeiten Sophie Natuschke´s entspringt einem unverstellten Naturempfinden, dies wird mit der künstlerischen Konzentration auf das Wesentliche mit subjektiver und poetischer sowie leicht skizzierender Hand festgehalten. Ihre Arbeiten verkörpern den Eindruck dieser Landschaft – ob im Sommer oder eisigen Winter -, von ihr mit verschränkten Perspektiven, sparsamen Strichlagen, Überlagerungen und Durchdringungen dargestellt. Auch die Tiere, z.B. Stiere, Insekten oder Biber, auf das Charakteristische reduziert, sind Ausdruck der tiefen Naturverbundenheit Natuschkes.

 

 

kaltgepresst

Etchings and Cyanotypes

by Sophie Natuschke

13 February – 15 March 2016

Opening on Saturday, 13 February, 2016, 17-20 PM

Music: Hinrich Beermann, saxophone

Sophie Natuschke presented in the 92nd exhibition of Druckgraphik-Atelier (printmaking studio) etchings and Cyanotypes with thematic content, the landscape, the nature of the Oderbruch – are connected and removed – where she has lived since 1979th.
Sophie Natuschke, 1950 born in Bautzen, studied from 1970 to 1975 graphic art at the Art Academy Berlin-Weissensee by Arno Mohr, Werner Klemke, Arno Fischer and Klaus Wittkugel, and then to 1977 at the PWSSP Gdansk. Her works have been on national and international exhibitions and are represented in public collections.

The graphically-linear charakter of works Sophie Natuschke springs from an undisguised feeling for nature, it is held with the artistic focus on the essentials with subjective and poetic and slightly drawing hand. Her works embody the impression this landscape – whether in summer or cold winter – represented by her with crossed perspectives, economical hatchings, overlays and penetrations. Even the animals, for example, Bulls, insects or beaver, reduced to the characteristic, are an expression of the deep love of nature by Natuschke.

 

Sophie Natuschke spricht zu ihren Arbeiten,   Foto: B. Lau   Hinrich Beermann spielt Saxophon,   Foto: B. Lau   Ausstellungseröffnungs-Gespräch, Sophie Natuschke beantwortet Fragen,   Foto: B. Lau   S. Natuschke, Winter Reise zu Henry Purcell 1 und 2, 2014, Kaltnadelradierungen, je 52,5 x 64 cm   S. Natuschke, Jäger bleibt eben, 2013, Cyanotypie/Gummidruck, 48,5 x 59 cm   Sophie Natuschke, "7.11.09 /7", 2009, Kaltnadelradierung, 8 x 1o cm   Sophie Natuschke, Wasserkäfer, 2006, Radierung, 9 x 9 cm