Holzdrucke, Radierungen und überdruckte Framedigi-Prints

P. Hoffmann, Kleines Haus, Ätzradierung 1995 (o. Aufl.), Nachdruck 2010, 8 x 12 cm

von Peter Hoffmann

20. August – 27. September 2011

 

Die Filme (genannt Videoexperimente) von ca. 10 Minuten Länge entstehen aus Videoclips verschiedener Bewegungsvorgänge von ca. 5 bis 15 Sekunden, die rhythmisch wiederholt werden. Bei den Wiederholungen werden die Bewegungen gewandelt, überlagert, die Formen verfremdet und experimentell Farbwandlungen erzeugt. Dabei ergibt sich ein Bildrhythmus, der mit Klängen synchronisiert wird. Aus diesen werden einzelne Frames für den Ausdruck selektiert. Aus diesen „Digi-Frames“ wird durch Überdrucken geeigneter Frames mit Grafiken oder Zeichnungen eine neue Art von Grafik. Diese sowie experimentelle farbige Holzdrucke und „klassische“ Radierungen von Peter Hoffmann werden in der Ausstellung gezeigt. Dabei spannt der 1934 in Jena geborene Hoffmann, der lange Jahre in den physikalisch-technischen Wissenschaften und dann ab 1992 in der Entwicklungshilfe tätig war, den Bogen von der Figuration bis hin zu einer reduzierten, assoziativen Bildsprache (Laudatio).

 

Die Eröffnung war am 20. August 2011. Margarete Frank spielte Tenorsaxophon und Flöte.

Besucher zur EröffnungMargarete Frank spielt TenorsaxophonBesuchergruppe bei der LaudatioE. Hartwig bei Laudatio, Gäste, P. HoffmannM. Frank und P. HoffmannP. Hoffmann und B. HorotaMonotypien und Radierungen von Peter HoffmannFramedigi-Überdrucke von Peter Hoffmann

 

Am Freitag den 23. September, 20 Uhr: „Bewegte Bildklänge“ – Kurzfilme/Videoexperimente von Peter Hoffmann.

Framedigi-Print aus dem Video "Verlöschende Kerze"Radierung auf Framedigi-PrintFramedigi-Print "Tanz A"