Vom weißen Handschuh zur Schwarzen Kunst

 

Vertieft in die Färbung der PlattenBegutachtung am Pappentrockner

vom 03.- 08.05.2013

mit dem Leistungskurs Kunst der Kurt-Tucholsky-Schule, Neumannstr. 9-11, 13189 Berlin (im Rahmen des Kulturagentenprogramms)

Projektleitung/-Durchführung: Beate Lau (Kunst- und Sozialpädagogin) / Eberhard Hartwig (Maler/Graphiker)

 

Ausgehend von ausgewählten druckgraphischen Werken der Kunstgeschichte (A. Dürer, H. v. R. Rembrandt, L. Corinth, M. Liebermann, H. Tucholski, U. Strozynski), welche mit weißen Handschuhen im Studiensaal des Kupferstichkabinetts im Original betrachtet wurden, und dem begleiteten Zeichnen der Stadtlandschaft vor Ort in Berlin-Mitte, Potsdamer Platz, entwickelten die SchülerInnen der 12. Klassenstufe im Druckgraphik-Atelier eigene Entwürfe für Radierungen.

Dort lernten sie auch die Techniken der Schwarzen Kunst (Hochdruck, Lithographie und Siebdruck) genauer kennen und in der Radierung die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Kupferstich, Kaltnadel bis hin zu Aquatinta und Reservage unterscheiden. Sie hantierten mit Fadenzähler, Feile, Radiernadel, Roulette, Pinsel, Kolophonium, Asphalt, Säure, Druckfarbe und Wischgaze. So schufen sie ihre Kaltnadel-, Aquatinta- und Strichätzung und druckten auf den Sternrad-Pressen ein- und mehrfarbige Zustandsdrucke bis hin zum anvisierten Kunstwerk.

Fase feilen an der KunststoffplatteÜbertragen des Entwurfs auf die AquatintaplattePartielles Asphalt-AuftragenRadieren mit Kalter Nadel in KunststoffStrichätzung, mit Nadel in AsphaltlackAndrang an Farbstrecke, Einfärben und AuswischenPapier auflegen an kleiner KupferdruckpresseDrucken an großer Kupferdruckpresse